Kategorie: CLUB TIPPS

  • Ein Rückblick: auf unseren Morgensalon bei TAG24

    Ein Rückblick: auf unseren Morgensalon bei TAG24

    Ein Rückblick auf unseren Morgensalon bei TAG24.

    Salonfrage: Du gehörst zu der TAG24-Redaktion: Welches Thema hat Dein nächster Berlin-Artikel? (Der alle Berliner/ die Welt interessiert)

    HEADLINE-GRUPPE: TOP-PICKS

    1. HEADLINE: Wird unsere Apothekerin der neue Hausarzt?
    BESCHREIBUNG: 120 Berliner Hausärzte gehen in Rente – und kaum jemand kommt nach. Eine Apothekerin mit vier Filialen sagt: „Ab jetzt sind wir die erste Anlaufstelle.“ Verändert sich gerade still unser ganzes Gesundheitssystem?

    2. HEADLINE: Spielplatz weg, Wohnblock hin: Trickst der Senator Pankow aus?
    BESCHREIBUNG: Der Bezirk sagte Nein zum Bauprojekt. Plötzlich wurde es zum „Flüchtlingsheim“ erklärt – und vom Senator selbst genehmigt. Jetzt kommen keine Flüchtlinge, gebaut wird trotzdem. Skandal vor der September-Wahl?

    3. HEADLINE: Was passiert nachts wirklich in unserer 24-Stunden-Apotheke?
    BESCHREIBUNG: Drogen, Notfälle, ein Sterbender vor dem Tresen: Eine Berliner Apothekerin packt aus, was sich nach Mitternacht hinter ihrer Theke abspielt. Eine Stadt zwischen Hilferuf, Sucht und Verzweiflung – in einer Schicht.

    4. HEADLINE: Wer schützt nachts unsere Frauenparkplätze?
    BESCHREIBUNG: Im Bötzowkiez geht ein freiwilliger Nachtwächter mit Lampe Streife. Niemand weiß, wer ihn engagiert hat. Während Bezirke über Sicherheit debattieren, hat Prenzlauer Berg seine eigene Lösung gefunden.

    5. HEADLINE: KZ, Flucht, New York – jetzt kehrt das Bild heim
    BESCHREIBUNG: Eine jüdische Familie schickt ein zerbrochenes Foto nach Berlin. Der Mann darauf: Bäcker fürs preußische Militär, KZ Sachsenhausen, Flucht 1938. Heute hängt er restauriert in der Heeresbäckerei in Moabit.

    HEADLINE-GRUPPE: Berlin-Politik & Gesellschaft

    6. HEADLINE: Wählt Berlin bald die Linke – nur wegen Miete?
    BESCHREIBUNG: Eine totgesagte Partei steht plötzlich vor der Macht. Ein Berliner Unternehmensberater erklärt, warum eine einzige Wut die Hauptstadt gerade politisch dreht: das Wohnen. Wird die Wohnungsnot zum Wahl-Kipppunkt?

    7. HEADLINE: Werbefreies Berlin – freut sich nur Putin?
    BESCHREIBUNG: Eine Kampagne fordert das Aus für digitale Außenwerbung in Berlin. Ein Litfaßsäulen-Betreiber kontert: Wer Werbung verbietet, kappt Informationswege. Wer profitiert wirklich davon?

    8. HEADLINE: Berlin ohne Gesicht – wer spricht für unsere Stadt?
    BESCHREIBUNG: Vom Regierenden bis zum Bezirk: Der Hauptstadt fehlt die Identifikationsfigur. Stimmen aus dem Berliner Mittelstand fordern ein neues Berlin-Gesicht – und haben überraschende Vorschläge.

    9. HEADLINE: „Berlin is over“ – stimmt das wirklich?
    BESCHREIBUNG: Wegzug, Pleiten, Verkehrschaos: Der Mythos Berlin bröckelt. Berliner Unternehmer kontern mit Geschichten, die das Gegenteil beweisen. Ist die Stadt am Ende – oder gerade erst am Anfang?

    HEADLINE-GRUPPE: Wohnen, Bauen & Stadt

    10. HEADLINE: Wohnungsnot? Wir haben längst zu viel Platz
    BESCHREIBUNG: Eine Berlinerin verwaltet 2.500 Wohnungen und sagt: Die Fläche ist da – wir bewohnen sie nur falsch. Mit einer simplen Umbauprämie könnten aus 30 Wohnungen schnell 90 werden. Geht das wirklich?

    11. HEADLINE: „Wir sind nicht alle Halsabschneider“
    BESCHREIBUNG: Mietendeckel, KI-Pranger, Generalverdacht: Berlins seriöse Vermieter fühlen sich an die Wand gedrängt. Eine Eigentümerin erzählt, was hinter den Kulissen wirklich passiert – und warum sie die Schnauze voll hat.

    12. HEADLINE: Bauen ohne Bürokratie – schafft Berlin das?
    BESCHREIBUNG: Während Politiker über Wohnungsnot streiten, plant eine Berliner Architektin eine Bauausstellung außerhalb der Vorschriften. Modular, schneller, leistbar. Kann das die Lösung für unsere Stadt sein?

    HEADLINE-GRUPPE: Arbeit, Wirtschaft & KI

    13. HEADLINE: Macht der Fachkräftemangel uns selbst fertig?
    BESCHREIBUNG: Eine Berliner Unternehmerin geht in den Mittelstandsbeirat der Bundesregierung – mit einer steilen These: Solange wir Arbeit als Last verkaufen, wird kein Kind mehr Handwerker. Plädoyer für die verlorene Sinnhaftigkeit.

    14. HEADLINE: Mensch schlägt KI – warum gerade Berlin gewinnt
    BESCHREIBUNG: Während alle ChatGPT abfeiern, sagt ein Berliner Handwerks-Inkubator: Genau da liegt unsere Chance. Was Maschinen nie können: Geschichten mit Tiefe, Begegnung, Seele. Warum Berlin sich vom KI-Hype absetzen sollte.

    15. HEADLINE: Schweigen kostet jetzt Geld
    BESCHREIBUNG: Cafés ohne Algorithmus, Spas ohne KI, Coworking ohne ChatGPT: Berliner zahlen plötzlich extra für KI-freie Räume. Ein neuer Premium-Trend – und was er über uns alle verrät.

    16. HEADLINE: Werden wir längst manipuliert – ohne es zu merken?
    BESCHREIBUNG: Wahlen, Konsum, Meinungen: Eine Berlinerin behauptet, Manipulation finde überall statt. Eine Spurensuche durch Algorithmen, Fake-Profile und politische Werbung in der Hauptstadt.

    HEADLINE-GRUPPE: Kiez, Alltag & Kurioses

    17. HEADLINE: Selbst Ameisen haben Durchfall – diese Berliner helfen
    BESCHREIBUNG: Eine Pharma-Firma aus Potsdam stellt maßgeschneiderte Impfstoffe für Tiere her – auch gegen Krankheiten, von denen die meisten noch nie gehört haben. Reportage aus der kuriosesten Apotheke Berlins.

    18. HEADLINE: Wie sicher sind unsere Pillen wirklich?
    BESCHREIBUNG: In einem Potsdamer Labor liegen Medikamente jahrelang unter strengem Klimatest. Was die Forscher dabei in Tabletten finden, kann jedem Berliner den Apothekenbesuch vermiesen.

    19. HEADLINE: Riecht Berlin anders als der Rest Deutschlands?
    BESCHREIBUNG: Hat Berlin einen speziellen Duft – oder Gestank? Und riecht Dein Kiez wirklich anders als Frankfurt, Dresden oder München? Ein Selbsttest mit überraschendem Ergebnis.

    20. HEADLINE: Warum versinkt unsere Stadt im Müll?
    BESCHREIBUNG: In Friedrichshain türmen sich die Berge wochenlang, andere Bezirke sehen kaum besser aus. Eine Berlinerin erzählt, was sie täglich auf dem Weg zur Arbeit sieht – und fragt: Wo bleibt die BSR?

    21. HEADLINE: Kochen statt Mathe – brauchen unsere Kinder das?
    BESCHREIBUNG: Frankreichs Kinder schnippeln ab der Grundschule, Berliner haben höchstens eine AG. Ein Berliner Genussbotschafter fordert: Kochen muss Pflichtfach werden. Ist das die echte Antwort auf Junkfood und Diabetes?

    HEADLINE-GRUPPE: Kultur & Lifestyle

    22. HEADLINE: Berlins ältestes DDR-Brot liegt im Tiefkühler
    BESCHREIBUNG: Eine Berlinerin hat aus Sentimentalität ein DDR-Brot eingefroren – und vergessen. Heute liegt es noch da, hart wie Beton. Eine kleine Geschichte über Vorrat, Erinnerung und Ostalgie.

    23. HEADLINE: Was trinkt Berlin wirklich?
    BESCHREIBUNG: Pfeffi im Berghain, 3-Liter-Rosé an der Spree, Merkels endlose Kaffees: Ein Berliner Weinhändler verrät, was an den heißesten Adressen der Stadt im Glas landet. Promi-Anekdoten von Borchardt bis Bundestag.

    24. HEADLINE: Sieh dem Tod ins Auge – wirst Du wirklich freier?
    BESCHREIBUNG: Eine Berliner Coachin nennt sich „Radieschen-Ministerin“ und hilft Menschen, ihre To-Do-Listen vor dem Sterben abzuarbeiten. Ihre These: Erst wer mit dem eigenen Tod fertig ist, lebt wirklich.

    25. HEADLINE: Aus Berliner Müll werden Kaffeebecher
    BESCHREIBUNG: Statt Pappbecher und Plastikdeckel: Ein Berliner recycelt Stadtmüll zu Kaffeebechern. Was klingt wie eine Schnapsidee, könnte das Müllproblem der Hauptstadt halbieren.

    HEADLINE-GRUPPE: Integration, Jugend & Zusammenhalt

    26. HEADLINE: Vom Schläger zum Mitspieler – wie schafft Berlin das?
    BESCHREIBUNG: Eine Sozialarbeiterin hat einen Weg gefunden: Statt Strafe – gemeinsamer Sport. Wie aus Berlins schwierigsten Jugendlichen plötzlich Teamspieler werden. Was andere Städte von der Hauptstadt lernen können.

    27. HEADLINE: Im Dunkeln verstehen wir uns plötzlich
    BESCHREIBUNG: Ein Berliner Projekt setzt Menschen mit politisch verfeindeten Meinungen in völlige Dunkelheit – und Vorurteile bröckeln. Erste Daten zeigen: Nirgends versteht sich Berlin besser als hier.

    28. HEADLINE: Rettet eine App jetzt unser Berlin?
    BESCHREIBUNG: Eine Berliner Initiative bündelt alle Ehrenamtsangebote der Stadt in einer App. Kann eine App schaffen, was Politik nicht hinkriegt: echte Vernetzung im Kiez?

    29. HEADLINE: Wie weit gehen unsere Schulen gegen Rassismus?
    BESCHREIBUNG: Berliner Schulen machen Demokratie zum Pflichtprogramm – während andere Länder noch debattieren. Ein Schulleiter erzählt, welche Widerstände er dabei zu spüren bekommt.

    HEADLINE-GRUPPE: Berlin gegen den Mainstream

    30. HEADLINE: Kommt Europas TikTok aus Berlin?
    BESCHREIBUNG: Während alle über TikTok-Verbote streiten, basteln Berliner Tech-Köpfe an einer eigenen Alternative – mit Klarnamen, ohne Bots, demokratiefest. Kann das wirklich funktionieren?

    31. HEADLINE: Vom Berghain auf den Laufsteg – ohne Müll?
    BESCHREIBUNG: Eine Berliner Designerin produziert Clubwear komplett ohne Verschnitt – direkt aus der Techno-Szene für die Techno-Szene. So wurde Zero Waste in der Hauptstadt cool.

    32. HEADLINE: Wie gefährlich ist Berlins Lieblings-Spritze wirklich?
    BESCHREIBUNG: Ozempic & Co. sind in Berlin Kult – vom Fitnessstudio bis zum Promi-Dinner. Eine Berliner Apothekerin schlägt jetzt Alarm. Was sie wirklich hinter ihrer Theke erlebt.

  • Geld liegt auf der Straße: du musst es nur aufheben

    Geld liegt auf der Straße: du musst es nur aufheben

    Ein Rückblick auf unseren virtuellen Salon zum Thema Fördermittelstrategie mit Moritz Sommer von der Forenti GmbH

    Was haben 30 AusserGewöhnliche und ein Experte für Fördermittel gemeinsam?
    Den Wunsch, 2026 Millionenbeträge legal in die eigene Kasse zu saugen – und den Plan, wie das geht.

    Anfang des Jahres hatten wir beim Salon „Sinn macht Gewinn“ gefragt, womit ihr euch gegenseitig unterstützen könnt.
    Moritz Sommer meldete sich damals mit einem Angebot, das schwer zu ignorieren ist: Er kennt sich aus mit Förderprogrammen – und hat uns beim Online-Salon Ende Februar gezeigt, warum das für uns alle relevant ist.

    DIE GRUNDBOTSCHAFT: DAS GELD IST DA. WIRKLICH.

    Deutschlandweit und europaweit gibt es Milliarden an Fördermitteln, die jedes Jahr ausgeschüttet werden. Berliner Programme, Bundesprogramme, EU-Töpfe – die Frage ist nicht ob, sondern welche davon für dein Unternehmen passen.
    Wer sich nicht bewirbt, schaut anderen beim Abholen zu. Und nein, die Kassen sind nicht so leer, wie man denkt.
    Zwar schließen manche Berliner Programme zwischenzeitlich, doch für fast jedes geschlossene Berliner Programm gibt es ein Äquivalent auf Bundes- oder EU-Ebene.
    Berlin und Bundesprogramme lagen laut Moritz in 2026 etwa gleichauf in ihrer Attraktivität für Berliner Unternehmen.

    DER ÜBERRASCHUNGS-TIPP: RÜCKWIRKEND GELD HOLEN

    Das war das konkreteste Take-away des Abends: Die steuerliche Forschungszulage erlaubt es, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die bereits abgeschlossen und bezahlt sind, rückwirkend bis 2022 in die Förderung zu bringen.
    Wer also in den letzten Jahren eine App entwickelt hat, eine neue Software gebaut oder irgendetwas innoviert hat, das „im Wettbewerb noch nicht vorhanden“ war – der sollte diesen Weg prüfen.
    Das Geld aus abgeschlossenen Projekten fließt als neue Liquidität zurück und kann das nächste Vorhaben finanzieren.

    ZWEI TYPEN, EIN ZIEL:

    Nicht alle Programme funktionieren gleich.
    Es gibt Wettbewerbsprogramme, bei denen nur die besten Anträge gefördert werden – vergleichbar mit einem Pitch vor einer Jury. Und es gibt gesetzlich gesicherte Programme: Wer die Anforderungen erfüllt und einen guten Antrag stellt, bekommt den Zuschuss.
    Für viele von uns sind letztere der realistischere Einstieg.

    EINFACH ANFANGEN: DIE FÖRDERDATENBANK

    Der einfachste erste Schritt ist förderdatenbank.de – dort sind Berliner, Bundesprogramme und europäische Programme gemeinsam suchbar.
    Einfach Schlagwort eingeben, Bundesland wählen, Unternehmensgröße angeben, und schon kommen Dutzende Programme.
    Für den Berlin-Einstieg empfiehlt Moritz auch die Website der IBB (Investitionsbank Berlin), weil sie ein überschaubareres Portfolio zeigt.

    DER HAKEN: KEIN GELD VOR DEM PROJEKT

    Fast alle Förderprogramme arbeiten nach dem Ausgabenerstattungsprinzip: Erst investieren, dann erstatten lassen. Das bedeutet, wer mit Fördergeld plant, muss vorfinanzieren können.
    Außerdem gilt das „Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns“ – das heißt, das Projekt darf offiziell nicht begonnen haben, bevor der Antrag eingereicht ist.
    Bei einigen Programmen darf man „auf eigenes Risiko“ ab Einreichung starten; bei anderen (z.B. KMU Innovativ) erst nach der Bewilligung. Hier lohnt genaues Lesen der Richtlinien.

    WAS KOSTET DAS? MORITZ ARBEITET AUF ERFOLGSBASIS

    Keine Vorabkosten, kein Stundenhonorar. Forenti arbeitet ausschließlich auf Erfolgsprovision – ein Share der tatsächlich erhaltenen Zuschüsse.
    Für Mitglieder von AusserGewöhnlich Berlin bietet er besonders vorteilhafte Konditionen an. Wer nur ein kleines Programm (z.B. 50.000 Euro Investitionsförderung) beantragen möchte, kann das gut auch selbst machen.
    Wer mehrjährige Projekte plant oder unsicher ist, welche Programme sich gegenseitig ausschließen, ist bei Moritz gut aufgehoben.

    UND JETZT? TASK FORCE FÖRDERMITTEL

    Aus dem Salon ist eine konkrete Initiative entstanden: die Task Force Fördermittel von AusserGewöhnlich Berlin. Moritz ist das Mastermind, alle Mitglieder, die Förderanträge stellen möchten, können sich zusammenfinden. Ziel: Erfahrungen bündeln, Aufwand senken, Schwarmintelligenz nutzen – und am Ende des Jahres mit demjenigen, der am meisten Fördergeld geholt hat, zusammen feiern.
    Wenn du mitmachen möchtest: Moritz ist in der Club-App erreichbar. Melde dich einfach bei ihm.

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    DIE WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE –
    ÜBERSICHT & FAKTENLISTE


    Virtueller Salon, 26. Februar 2026 | Experte: Moritz Sommer, Forenti GmbH

    KERNKENNTNISSE

    • Es gibt Milliarden an Fördermitteln auf Berliner, Bundes- und EU-Ebene, die jährlich ausgeschüttet werden. Wer keinen Antrag stellt, lässt das Geld anderen.
    • Berlin- und Bundesprogramme sind in 2026 etwa gleichauf in ihrer Erreichbarkeit für Berliner Unternehmen.

    • Die steuerliche Forschungszulage ermöglicht rückwirkende Förderung von F&E-Projekten zurück bis 2022 – auch für bereits abgeschlossene und bezahlte Projekte.
    • Es gibt zwei grundlegende Programmtypen: Wettbewerbsprogramme (nur Top-Anträge werden gefördert) und gesetzlich gesicherte Programme (Förderung bei Erfüllung der Kriterien).
    • Fast alle Förderprogramme arbeiten nach dem Ausgabenerstattungsprinzip: Ausgaben werden erstattet, nicht vorab ausgezahlt. Vorfinanzierung ist also nötig.
    • Das Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns gilt fast überall: Das Projekt darf nicht begonnen haben, bevor der Antrag eingereicht wurde. Bei manchen Programmen ist ein Start „auf eigenes Risiko“ ab Einreichungsdatum möglich.
    • Doppelförderung ist ausgeschlossen: Ein Projekt kann nicht gleichzeitig von zwei Programmen bezuschusst werden.
    • Berliner Förderanträge sind deutlich einfacher als EU-Anträge. Einfache Programme: 2–4 Seiten. Komplexe Programme (z.B. Pronti/Profit): 40–60 Seiten. EU-Verfahren können 12–18 Monate dauern und Pitches in Brüssel erfordern.
    • Abgelehnte Anträge können mit Widerspruch angefochten oder neu eingereicht werden.
    • Unternehmen unter 250 Mitarbeitenden sind bei fast allen Programmen antragsberechtigt.

    TIPPS & TRICKS FÜR UNTERNEHMEN

    • Wer zwischen 2022 und heute F&E-Projekte umgesetzt hat (z.B. Softwareentwicklung, App-Entwicklung), sollte die rückwirkende Beantragung der steuerlichen Forschungszulage prüfen. Das Projekt muss im Wettbewerb neuartig gewesen sein. Forschungszulage prüfen:
    • Es ist möglich, parallel für verschiedene Programme Anträge einzureichen. Der administrative Grundaufwand (Stammdaten etc.) ist oft ähnlich – nur die projektspezifischen Teile variieren. Mehrere Anträge gleichzeitig stellen:
    • Wer schnell Liquidität möchte, sollte mit einfach beantragbaren Schnelldrehern beginnen (z.B. GRW-Programm für Investitionen in Anlagevermögen). Erst dann die größeren, zeitintensiveren Programme angehen. Kleines zuerst:
    • Nichts dokumentieren, veröffentlichen oder beginnen, bevor der Antrag eingereicht ist. Auch interne Dokumente mit frühen Zeitstempeln können problematisch sein. Kein voreiliger Projektstart:
    • Was bereits auf der eigenen Website als abgeschlossenes oder laufendes Projekt kommuniziert wird, kann die Förderbeantragung erschweren oder unmöglich machen. Projektseite checken:
    • Fraunhofer-Institute, TU Berlin, FU Berlin, HTW, UdK und andere suchen aktiv Unternehmenspartner für Forschungsprojekte. Wer sich als kooperationswillig positioniert, kann von EU-Förderprogrammen profitieren, die Konsortien aus mehreren Ländern oder aus Wirtschaft und Wissenschaft voraussetzen. Allerdings: IP-Fragen und längere Prozesse beachten. Mit Universitäten kooperieren:
    • Für kulturelle, soziale oder Bildungsprojekte gibt es Stiftungsförderungen. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen bietet eine Datenbank für ca. 20 Euro/Monat im Abo an. Stiftungsförderung:
    • ChatGPT liefert bei der Suche nach passenden Förderprogrammen nur mäßige Ergebnisse. Sinnvoller: Der Chatbot auf förderdatenbank.de selbst. Für Social-Impact-Unternehmen gibt es außerdem Reflecta (reflecta.org) – ein KI-Tool speziell für die Antragsstellung. KI-Tools mit Vorsicht nutzen:
    • Wer in mehreren Bundesländern aktiv ist oder eine Niederlassung eröffnen kann, erweitert seinen Zugang zu Länderprogrammen (z.B. in Brandenburg über die ILB). Betriebsstätte als Hebel:
    • Nicht alle Steuerberater sind mit der korrekten Verbuchung von Fördermitteln vertraut. Frühzeitig klären, wie Zuschüsse im Jahresabschluss behandelt werden. Steuerberater einbeziehen:

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    PROGRAMME, ORGANISATION & KONTAKTE

    FÖRDERDATENBANKEN & ANLAUFSTELLEN:

    • förderdatenbank.de – zentrale Übersicht aller deutschen und EU-Förderprogramme; suchbar nach Schlagwort, Region, Unternehmensgröße
    • IBB – Investitionsbank Berlin | ibb.de – Berliner Programme
    • ILB – Investitionsbank des Landes Brandenburg | ilb.de – Brandenburger Programme
    • Bundesverband Deutscher Stiftungen – Stiftungsdatenbank (Abo, ca. 20 €/Monat)
    • Reflecta (reflecta.org) – KI-gestützte Antragstellung, speziell für Social-Impact-Organisationen

    BERLINER & BRANDENBURGER FÖRDERPROGRAMME (BEISPIELE):

    • Profit-Programm (Berlin) – bis 500.000 Euro Zuschuss + optional 10 Mio. Euro Zinsgünstigesarlehen; ein Drittel der Darlehenssumme wird bei Bewilligung sofort ausgezahlt
    • Pronti (Berlin/Brandenburg) – Förderung für Innovationsprojekte; umfangreicher Antrag
    • Gründungsbonus Plus (Berlin) – kleineres Programm für Gründungsvorhaben
    • GRW-Programm – für Investitionen in Anlagevermögen; kurze, einfache Antragsstellung
    • BEG KfW (KBSP Potenzial 61) – Förderung energetischer Sanierung von Bestandsgebäuden; bis zu 150.000 Euro Darlehen pro Wohneinheit (120.000 Euro ohne QNG/DE-Standard)

    BUNDESPROGRAMME (AUSWAHL):

    • Steuerliche Forschungszulage – rückwirkend beantragbar bis 2022 für abgeschlossene F&E-Projekte
    – KMU Innovativ – Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen; Projektstart erst nach Bewilligung
    • Kulturstiftung des Bundes – für kulturelle Projekte

    EU-PROGRAMME:

    • Europäischer Sozialfonds (ESF) – u.a. für Bildungs- und Sozialprojekte
    • Horizon Europe / EIC Accelerator – für Forschungs- und Technologieprojekte; wettbewerbsbasiert, zeitintensiv

    PROJEKTTRÄGER (VERWALTEN BUNDESPROGRAMME):

    • VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
    • DLR Projektträger
    • AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen)
    • PTJ (Projektträger Jülich)

    FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN ALS POTENZIELLE KOOPERATIONSPARTNER:

    • Fraunhofer-Gesellschaft – sehr aktiv bei Förderanträgen, erhält meist 100% Kostenerstattung
    • TU Berlin, FU Berlin, HTW Berlin, UdK Berlin – alle offen für Unternehmenskooperationen
    • Berlin Research 50 (BR50) – Verbund außeruniversitärer Forschungseinrichtungen

    UNSER NETZWERKEXPERTE:

    Moritz Sommer, Geschäftsführer Forenti GmbH – erreichbar über die AusserGewöhnlich Berlin Club-App.
    Arbeitet ausschließlich auf Erfolgsbasis (Provision auf erhaltene Zuschüsse).
    Für Netzwerkmitglieder: bevorzugte Konditionen.

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    Task Force Fördermittel: Wenn du mitmachen möchtest,
    meld dich bei Moritz in der Club-App.
    Ziel: gemeinsam mehr holen, Aufwand teilen, Erfahrungen bündeln.